Peter - Hallo und Vorstellung


Forum: Neu-im-Windows-Hilfe-Forum?

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  1. crazzy

    crazzy Mitglied

    Hallo Leute!

    Freut mich dass ich hier Mitglied sein darf, und hoffe so das eine oder andere beisteuern zu können.

    Gestossen bin ich auf die Seite wegen eines Bustakttreibers der auf meiner Original-CD für mein Asus Mainboard nicht für WIN7 mehr zu verwenden war. Und siehe da, es hat geholfen, dafür danke!

    Nun zu mir als Person: Ich bin in Österreich zu Hause, genauer im Salzburger Land. Ich bin Video- und Audioeditor, Hardwaretechniker (EDV, Digital-Soundstudio, Video, AV-Multimedialösungen), Bürokaufmann und auch journalistisch tätig, was natürlich in meinem Beruf unumgänglich ist. Zusätzlich bietet meine Firma auch EDV Dienstleistungen aller Art.

    Weiss klingt viel, ist es aber nicht weil das eine und das andere einfach einhergeht. Und ohne unseren schönen PC´s wäre das alles ja auch nicht möglich (Wer hätte das vor 20 Jahren gedacht, alles vereinen zu können????)

    Zu meinen PC´s, und ihr könnt mir, solltet ihr zum Aufbau Fragen haben, gerne mailen.

    Meine Workstation, das Herz meiner Firma, und ein paar Tips dazu:

    Installiert habe ich im gesamten Netzwerk Win7 64bit Ultimate! Genial nun um meine riesigen Anwendungen umzusetzen!

    AMD II Phenom X4 Quad 4x3200, DDR2 8GB, ATI Sapphire Grafik Dual 2x512MB DVI mit seperatem TV-Ausgang (genial für 3 Monitore) inkl einem Mediaport (VIVO-Port für digitalen Input einer FX-Kamera), M-Audio externe Soundkarte mit 64 channel digitalem Mischpult, 8TB Seagate HD, 24Zoll Sony 9600 16/9

    Wie gesagt mein Herzstück auch im Sinne meines Netzwerks, daher auch so viel Speicher. weil er in meinem kleinen Büro mehr oder weniger den Job eines kleinen Servers erfüllt. Zusätzlich captured der PC mithilfe der AV Ports Tonaufnahmen und spielt mir von FX-Kameras mit digitalen Bändern die Filme auf die Platten. Warum 3 Monitore? 2 davon stehen bei mir direkt am Schreibtisch. Sie dienen mir zum einen für die gesamte Bürotätigkeit (Schriftverkehr, Buchhaltung, Werbung...), zum anderen aber (deshalb 2) zur Homepageerstellung, für Livestreams, für AV-Schnittprogramme und als zusätzliche Workstation für Kameraleute die schnell bei mir im Büro einen Beitrag schneiden wollen. Und natürlich hängt das kleine Tonstudio mit drauf. Das ist ein schallgedämpfter Konferenzraum in dem eine kleine Band genauso Platz findet wie Kunden von mir, die dann auf dem 3. Monitor, einen Full HD Samsung 107cm, ihre Filme und Präsentationen begutachten können. Mein Multifunkionsraum!!! Durch eine kleine Bluescreenwand und lichtechte Scheinwerfer (billig von einem Fotographen erstanden) kann ich somit auch Moderationen umsetzen. Und ganz wichtig: Partykeller! Mit Denon Heimkino mit zusätzlichen JBL eigenverstärkten Lautsprechern, seperatem Desktop 2.1 von Logitech am Schreibtisch auch ein Klangvergnügen im gesamten Büro.

    Als die kleinere AV-Workstation verwende ich meinen eher älteren (nicht ganz ein Jahr nun) AMD III Phenom X4 Quad 4x3200, DDR 3 8GB, 4TB, die gleiche Grafik (die Sapphire hat sich bewährt, und ist für die Leistung auch relativ günstig), onboard Sound mit Desktoplösung und Headset.

    Zum Unterschied zum Main ist der durch AM3 gestützte Rechner und durch die DDR3 Speicher ein riesen Stück kräftiger. Win 7 64 Bit sorgt für ein einwandfreies Laufen. Auch die Applikationen von Adobe, Pinacle, Sony und Magix, mittlerweile alle 64bit, reissen einen dann schon fast vom Hocker! Wenn ich daran denk was mit meinen alten Dualcore alles an Zeit gekostet hat. Man bedenke: Ich arbeite Full HD, da hat ein Film von 4 Minuten Länge, 4h Filmrohmaterial bald einmal 70GB! Da ist man schon einmal verzweifelt wenn man 100 mal so lange braucht um zu importieren als der Export dann mal dauert. Ideal war diese Neuanschaffung im Frühjahr letzten Jahres dann natürlich auch für Authoring Tools zur erstellung professioneller DVD´s.

    Wo ausser WIN7 gar nichts mehr in Frage kommt ist meine Neuanschaffung letzten Monats:

    AMD III Phenom X6 Sixcore 6x3200+, DDR3 16GB, Sapphire 2TB Grafik Dual, 16 TB Seagate HD, Hightower 750 Watt mit Full HD AV-Workstation für Sony.

    Einmal drauf gearbeitet und man greift nichts anderes mehr an. Direktimport des Filmmaterials ins Schnittprogramm, keine Wartezeiten mehr beim Öffnen von Applikationen.....Dazu braucht es keinen Kommentar mehr! Aber Vorsicht! Das Baby braucht viel Luft! Ohne zusätzliche Lüfter wäre mir das Teil beinahe zu warm gelaufen!

    Tja das wars vorerst von meiner Seite!

    Aufs fröhliche Schaffen! Schönes neues Jahr an alle,

    Peter
     
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  3. thl1966

    thl1966 Aktives Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Hallo Peter,

    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Einen sehr interessanten Job hast du da.

    Eine Frag an dich:

    Welches Videobearbeitungsprogramm verwendest du?
    Würde mich mal interessieren.
    Habe auch mal vor Full-HD Filme (selbst gedrehte) zu schneiden und zu bearbeiten mit mehreren Tonspuren.

    Gruß
    Thomas
     
  4. crazzy

    crazzy Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Hi Thomas!

    Danke für die Blumen, jedoch glaub mir ist auch ein Job wie jeder andere!

    Ganz toll ist das neue ProX: http://videopro-x.magix.com/

    Da kannst direkt capturen (Kommt aufs PugIn von der Kamera an, bei Sony gehts), bzw die Daten Deines Speichers direkt ins Schnittmenü ziehen. Das neue Magix Video Deluxe 17 ist für "Normalverbraucher" gängig, echt gut und auch schnell. Sonst Adobe Premiere, für Slots und Blenden Pinnacle Pro, Bauchbinden und Effekte Flash, etc.

    Ich hab hier viel versucht, das ProX ist echt gut. Ich hab in den letzten Jahren jedoch immer wieder gelernt, dass es besser ist einfache Applikationen auszureizen anstatt mit Profisoftware einen Schmarrn zu produzieren. Ist aber alles Geschmacksache. Bei Magix und zB Steinberg hast Du auch beliebig viele Video- und Tonspuren. Ich hatte ein Konzertvideo allerdings schon mit dem Musikmaker geschnitten, da die Bilder zur Musik eher unwesentlich waren. Immer eine Frage der Anforderung. Aber versuch mal das ProX! Einfach aber sehr gut. Kannst alles per Mausclick reinziehen, mit 2 Monitoren super zu arbeiten!

    Liebe Grüsse

    Peter
     
  5. thl1966

    thl1966 Aktives Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Danke füe den Tipp. Werde ich mir mal anschauen.
     
  6. thl1966

    thl1966 Aktives Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Das ProX3 hört sich echt gut an. Der Preis ist auch OK, wenn es wirklich Profi-Software ist.
    Muss ich nach der Grundinstallation von ProX3 Plugins nachkaufen, wie es z.B. bei Pinnacle ist oder kann man da schon vernünftig arbeiten?
     
  7. crazzy

    crazzy Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Hallo Thomas!

    Nein musst Du nicht! Das Grundpaket umfasst schon sehr viele Leistungen. Fast so viele, dass man sie kaum ausreizen kann um nicht in Kitsch zu verfallen. Die Schnitteffekte reichen sogar bis in Richtung Bild im Bild, so dass Du mehrere Sequenzen Schnitt im Schnitt bearbeiten kannst. Damit erreichst Du Effekte wie man es zB bei 24 (die Serie) kennt. Doch je nach Anforderung ist es eventuell notwendig Plug ins für Mpeg4, AC3, 3d Plugins, etc. zu erwerben! Bei mir war das notwendig, jedoch auch nur weil ich am höchsten derzeitigen Standard arbeite. Wer hat Privat eine 5000€ Kamera zuhause herumliegen? Da spielen dann die paar Euretten keine Rolle mehr.

    Was mir noch sehr gut gefällt:

    Der Preis! Gegenüber Adobeprodukte (Adobe Premiere Pro) ist es beinahe gleichwertig, jedoch erheblich günstiger. Jedoch muss dabei gesagt sein, dass man natürlich bei Premiere die Möglichkeiten über Bridge alle anderen Produkte direkt in den Film einarbeiten kann, zB von Flash. Macht man dies in ProX muss man zB Animationen seperat als Bild einarbeiten. ProX hat aber eine stetige Auswahl bei Titeleffekten, sogar 3D. Also wenn man im Film nicht unbedingt viel mit animierten Effekten arbeiten muss oder will, greift man auch nicht aufs Premiere zurück. Von der Oberfläche her scheinen die beiden ohnehin beinahe ident.

    Es ist simpel: Der Aufbau von ProX, überhaupt bei Verwendung von Multidesktops, wie Du es hast, ist extrem benutzerfreundlich. Du stellst das Hauptprogramm auf den rechten Schirm mit Quellenvorschau und Hauptausgabe, der Timeline für Video und Audio (sind beide im gleichen Spurbild bearbeitbar). Vorsicht ist nur geboten, dass einige Spuren für "Besonderheiten" vordefiniert sind, zB für die Multicamfunktion. Am linken Schirm habe ich meinen Explorer offen (Du kannst vom Windowsexplorer direkt importieren!) und die Werkzeuge die ich für den Augenblick brauche. All das kannst Du über die Ansicht steuern und er merkt sich natürlich, wo diese Fenster zu stehen haben. Ich habe mir deshalb auch Shortcuts eingerichtet um im Workflow Switches zu haben. Das Endausgabegerät ist bei mir der Fernseher an dem ich synchron zum Schnitt mein Geschnipsel ansehe. Fazit Du kannst nach Installation gleich loslegen ohne recht viel lernen zu müssen.

    Drag´n Drop! Das haben sie toll hinbekommen.

    Ganz kurz zu meinem Workflow:

    Früher sah ich mir das Rohmaterial seperat mal in einem Mediplayer durch, schrieb mir ein Schnittmuster und eine grobe Timeline. So war das massiv einfacher, ist jedoch nicht mehr notwendig! Wie Du weisst hat Deine Kamera Deine Takes nur als irgendwelchen Buchstaben/Zahlennamen versehenen Takes gespeichert jedoch Gott sei dank in der Reihenfolge der Aufnahme.

    Ich schau mir nach und nachin der Quellenvorschau ein Take nach dem anderen an, was ich will ziehe ich mir gleich direkt wechselnd auf Spur 1 und 3 (Hausnummern...., jedoch eine dazwischen wegen den Audiodaten). Damit habe ich einen Rohschnitt. Über dem Schnittfenster befindet sich ein Balken der je mehr Takes hinzukommen expandiert zur Gesamtänge. Nachdem man aber fast immer ein gewisses Zeitausmass erreichen will, setzte ich mir den Balken auf die gewünschte Länge zurück (bei youtube auf max 9.59min). Durch vergrössern, bzw verkleinern des Schnittfensters sehe ich dann das Ausmass in welchem Rahmen ich den Film, bzw die Takes verkleinern muss.

    Dann trenne ich mal alle Audiodaten von den Videos indem ich alles markiere und anschliessend die Chain aufhebe, jedoch ohne dass ich die Audiodaten verschiebe. Diese dann nach Schnittmuster in andere Spuren exakt verschieben (in dem Fall 5 und 6). Speichern => Schnittmuster fertig.

    Ich gehe dann das schneiden an. Dazu sei gesagt, dass man beim Importieren der Daten schon vorne am Film so ca. 1 min frei lassen sollte damit man flexibel Intros, Titel, etc gestalten kann.

    Da kommt nun der Clou: Man schneidet nicht mehr! Natürlich hast Du nach wie vor die Möglichkeit die Schere in die Hand zu nehmen, und schnipp! Aber hier nun ziehst Du nur das Kästchen so zurecht, dass nur mehr die Sequenz die Du möchtest übrig bleibt. Sind mehrere Sequenzen in einem Take, kopierst Du das Take so oft wie man es braucht in andere Spuren und "zupft" diese genauso. Da liegt auch ein riesen Vorteil drinnen: Die Takes bleiben immer auf voller Länge gespeichert, so kann man sie beim Feinschnitt und nachbessern immer verlängern oder verkürzen.

    Grundsätzlich arbeite ich auf 2 Spuren mit mehreren Hilfsspuren, während ich die Sequenzen auf 2 zusammenführe. Da ist noch ein kleiner Clou versteckt: Überlappst Du zwei Sequenzen in der gleichen Spur hast Du automatisch eine glatte Kreuzblende. Mit der rechten Maustaste kannst Du dies im Nachhinein zu einer anderen Blende machen.

    Effekte, Titel eingefügt, Audiospur schneiden, Musik dazu, Intro/Nachspann - Speichern

    Das Exportangebot ist dann auch erwähnenswert. Grundsätzlich wird man als AVI HD exportieren für ein anschliessendes Authoring, aber der Clou ist Du kannst den Film über die Software direkt in ein vorhandenes Youtubekonto einspielen, oder es etwa als Flashvideo für Deine Homepage exportieren, auch für Handy und Ipod, etc...

    Hier ist noch zu sagen (diese Funktion schätze ich überaus!) dass das Programm die Möglichkeit bietet ein Fullbackup zu erstellen. Praktisch! Arbeite ich zuhause am Abend an einem Film, ziehe ich mir ein FB auf meine externe, geh in der Früh ins Büro, klatsch es drauf und kann geradewegs dort weiterarbeiten wo ich aufhörte. Er speichert nicht nur die Quelldaten und Muster, sondern auch jeden Effekt, jeden Titel, jedes Element. So kann ich beliebig auf jeden PC wo das Grundprogramm installiert ist weiterarbeiten. Auch am Laptop wenn der Kunde grad in einer Sequenz schnell was anderes haben möchte, oder den Text geändert, etc.

    Kompatibilität! Ich habe mehrere Kameras. Das ist oft eine Prozedur gewesen. Bei der Sony HD musste ich früher mit der gelieferten Software meine Streifen zuerst konvertieren. Grundsätzlich konnte man zwar das Bild mit rein nehmen der Ton aber blieb weg. Nun aber zieht man den gesamten Ordner (oder bei einem normalen AVI nur die Datei) der die Kamera pro Take erstellt direkt ins Schnittmuster, ProX erstellt dann automatisch eine Video- und Audiospur. Diese sind dann zuerst "gechained". Natürlich wichtig bei gesprochenem Wort, nur meist will man ja nicht nur O-Ton haben, sondern Musik und Offtext. Durch das markieren des Blocks einfach die Kette auflösen und man kann das Audio verschieben, bearbeiten, löschen, etc.. Audio kannst Du dann beliebig von welcher Quelle auch immer über den Explorer einspielen. In der Audiofunktion ist es dann auch möglich direkt zum Film via Mikro Deine Moderation zu capturen. Unter der Spur der Moderation legst Du dann Deine Musik, die Du im Zeitrahmen des gesprochenen Textes dementsprechend absenkst.

    So wie Du nun das Bild schneidest und Effekte draufziehst (Schnitte, Bildanimationen....), kannst im gleichen Abbild Dein Audio dazuschneiden.

    Effekte, Animationen, Titel, Bauchbinden, etc. kannst Du zum Teil gratis, bzw günstig direkt von der Magix HP laden. Unter den Gratisprodukten finden sich tolle Pakete, und wenn man mal richtig was Besonderes braucht sind die Preise auch erschwinglich.

    So, nun sende ich den Text auch an Magix und ich krieg ein Gratisprodukt vor lauter Werbung! *laaaaach* Nein, ganz ehrlich, mit der Software kann man schon professionell arbeiten, und die Ausgabe in HD ist natürlich auch super in heutigen Zeiten! Und, ich finde das sehr ambitioniert von den Machern, das Programm kann auch von Filmlaien relativ einfach bedient werden.

    Schöne Grüsse

    Peter
     
  8. thl1966

    thl1966 Aktives Mitglied

    AW: Peter - Hallo und Vorstellung

    Hallo Peter,

    danke für die ausführliche Info.
    Kann man das Programm als Testversion irgendwo herunterladen und testen, bevor man es kauft?
     
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