ELENA - Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA Verfahrensgesetz)


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  1. markus

    markus Administrator

    Viele von euch werden sicher schon davon gehört haben: ELENA kommt bzw. ist schon da.

    Mit dem ELENA-Verfahrensgesetz (März 2009) wurde vom Gesetzgeber ein Verfahren beschlossen, welches Anträge auf Sozialleistungen künftig wesentlich vereinfachen soll. Für Arbeitgeber ist dieses Meldeverfahren ab dem 01.01.2010 verpflichtend.

    Vorteile für den Arbeitnehmer sollen sein:

    - Beschleunigte Prozesse in öffentlichen Stellen
    - Zeitnahe Bescheide durch verkürzte Bearbeitungszeiten
    - niedrige Fehlerquote
    - Der Arbeitgeber kennt den Grund zur Erstellung nicht

    Laut grobem Zeitplan soll das ELANA "Projekt" im Jahr 2012 im flächendeckendem Praxisverfahren eingesetzt werden.

    Aktuell (ab 1.1.10) ist jedes Unternehmen verpflichtet die Daten zu melden. Lustigerweise werden die dafür notwendigen Kommunikatiosnsserver voraussichtlich im März dann auch zur Verfügung stehen.

    Meldepflichtig sind übrigens (unter Anderem) folgende Dinge:

    - Beginn und Ende der versicherungspflichtien Beschäftigung
    - Wechsel der Einzugsstelle
    - Unterbrechung der Entgeltzahlung
    - Änderung der Staatsangehörigkeit / Familiennamens oder des Vornamens
    - Beginn und Ende der Berufsausbildung
    - ATZ
    - Änderung des Arbeitsentgelts (wenn bestimmte Grenze über- / unterschritten wird)
    u.v.m.

    Es wird also relativ viel Datenmaterial in einer zentralen Datenbank gespeichert. Hoffen wir, dass diese gut geschützt wird.

    Was haltet ihr von ELENA? Wird wirklich alles besser?
    Wer hat selbst mit ELENA zu tun?

    Ich bin gespannt. Aktuell kostet es die Arbeitgeber Geld und Zeit.
    Ob der große Nutzen eintritt und wann/wie die Bescheinigungen dann tatsächlich abgerufen werden, keine Ahnung.
     
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