Antiviren und Antispyware Software 32 bit/64 bit unter Windows 7 64-Bit Version


Forum: Software (Windows 7)

Softwareinstallation, Installationsprobleme und Lösungen, Anwendungsprogramme jeder Art unter Windows 7

  1. Wandiii

    Wandiii Mitglied

    Hallo,

    unter Windows 7 64-Bit laufen ja 32-Bit und 64-Bit Programme problemlos.
    Aber welche Sicherheitssoftware (Antivirus, Antispyware, Antitrojaner etc.) sollte ich einsetzten? Eine 32-Bit Version oder eine 64-Bit Version oder ist das egal oder soll ich gar beide Versionen installieren.

    Ich frage mich das deshalb, weil es gibt ja bestimmt auch schon 64-Bit Viren und Trojaner. Kann den eine 32-Bit Antivirus Version einen 64-Bit Schädling überhaupt erkennen und umgekehrt? Ich hab jetzt ein bisschen Angst, da ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich gut geschützt bin.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Grüße

    Wandiii
     
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  3. SeewolfPK

    SeewolfPK Aktives Mitglied

    AW: Antiviren und Antispyware Software 32 bit/64 bit unter Windows 7 64-Bit Version

    Auf keinen Fall 2 Antivirenprogramme installieren !!!
    In Testberichten schneidet Avira und auch Avast ganz gut ab.
    Firewall=Windows eigene
    Antispy: ich lasse ab und zu mal Spybot laufen (nur zum Testen, ob der Virenscanner was übersieht) :)
     
  4. Wandiii

    Wandiii Mitglied

    AW: Antiviren und Antispyware Software 32 bit/64 bit unter Windows 7 64-Bit Version

    Von Spybot gibts z.B. ne 32-Bit und ne 64-Bit Version, genau wie vom SpywareTerminator. Welche soll ich den nun nehmen? Ich blick da noch nicht so ganz durch, ob ne 32-Bit Versionen auch gegen 64-Bit Trojaner,Spyware etc. hilfreich ist und umgekehrt. Oder ist das egal und die erkennen das trotzdem, falls es eingepflegt ist in der Definitionsdatei?

    Wie war es den damals zu WinXP? Konnte die Sicherheitssoftware auch 16-Bit Schädlinge aufspüren? Dann sollte ja ein 64-Bit Antispyware-Programm auch 32-Bit Schädlinge aufspüren oder? Oder sollte ich lieber einmal nen Offline-Scan mit nem 32-Bit Programm und nochmal mit nem 64-Bit Programm durchführen um sicher zu gehen?
     
  5. Sabine

    Sabine Aktives Mitglied

    AW: Antiviren und Antispyware Software 32 bit/64 bit unter Windows 7 64-Bit Version

    Hallo Wandiii,

    generell gilt: Hast Du einen PC mit 64bit Betriebssystem, nutze 64bit-Programme.

    Sollten von einem Programm sowohl 32bit- als auch 64bit-Version existieren, installier die 64bit-Version. Ausnahme ist z.B. Office 2010, da rät MS selbst von der Installation von Office 2010 64bit ab, wenn man bestimmte AddOns benutzen will.

    Ansonsten frag' beim Hersteller des AntiViren-Programms nach, ob er Signaturen für 32- und/oder 64bit-Versionen seines Programmes anbietet. Ich persönlich kann mir das nicht vorstellen.

    Liebe Grüße

    Sabine
     
  6. gborn

    gborn Aktives Mitglied

    AW: Antiviren und Antispyware Software 32 bit/64 bit unter Windows 7 64-Bit Version

    Sabine hat da ja bereits ein paar Hinweise gegeben (wobei das Office 2010-Beispiel den technischen Hintergrund hat, dass bestimmte AddOns für 64 Bit nicht verfügbar sind).

    Zum Thema Virenscanner und 32-/64-Bit-Variante gibt es eine technische Restriktion, die der Hersteller des Produkts einhalten muss. Sofern er spezielle Treiber im System installiert, muss er bei einem 64-Bit-Windows 7 auch einen 64-Bit-Treiber anbieten.

    Ohne jetzt eine große Diskussion über Vor- und Nachteile eines speziellen Produkts anzetteln zu wollen - aber nur mal so als Info: Microsoft bietet mit den Microsoft Security Essentials 2.0 einen kostenlosen Virenscanner in einer 32- und einer 64-Bit-Version an, der (meines Wissens bis auf eine bei mir aufgetretene Ausnahme) sich gut in Windows 7 anpasst und imho (zusammen mit der Windows-Firewall) einen ausreichenden Schutz bietet.

    Von zusätzlichen "Spybot" und Malware-Scannern, Dritthersteller Firewalls oder Internet Security-Suites sollte man imho die Finger lassen - zumindest, wenn man ein schnelles und kollateralschädenfreies Windows 7 verwenden mag. Wäre nicht der erste Fall, dass bei einer Dump-Analyse nach Bluescreens irgend ein Treiber oder Modul einer solchen Lösung als Problembär auftaucht.

    Es mag zwar sein, dass andere, kostenpflichtige Virenscanner eine ausgefeiltere Prüf-Engine anbieten und ggf. etwas fixer aktualisieren. Aber nicht selten geht dies auf Kosten der Leistungsfähigkeit - und die Platzhirsche haben (wenn ich so meine Microsoft Answers-Forenerfahrung der letzten 14 Monate ansehe) immer mal wieder Kollateralschäden auf Grund der "zu tiefen" Integration in Windows - oder auf Grund von Bugs in der Windows Filtering Platform, verursacht.

    Just my 2 cents
     
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