Die Auslagerungsdatei (virtueller Speicher) ist der bereich auf der Festplatte in den das System Speicherseiten auslagert, die entweder selten benötigt werden, oder der Arbeitsspeicher (RAM) keinen freien Platz mehr bietet.
Die größe dieser Datei ist abhängig von der Größe des verbauten Arbeitsspeichers und wird normalerweise von Windows automatisch eingestellt un bei Bedarf angepasst. Dieses Anpassen im laufenden Betrieb hat aber zur folge, dass die Auslagerungsdatei fragmentiert ist, was bedeutet, dass sie nicht an einem "Stück" auf der Festplatte liegt, sondern in mehreren Teilen.
Da das lesen auf mehreren verteilten Bereichen einen Mehraufwand für die Festplatte darstellt und somit der Gesamtperformance des PCs nicht zuträglich ist, gilt es dieses Verhalten zu unterbinden.
Dies erreicht man dadurch, dass man eine feste Größe für die Auslagerungsdatei vorgibt, was mit folgenden Schritten durchgeführt werden kann. (Als entsprechende Größe nimmt man normalerweise die doppelte Größe des verbauten Arbeitsspeichers, wobei bei großem Arbeitsspeicher (6 oder 8 GB) sicherlich das 1 bis 1,5 fache ausreicht.
- Über das Suchfeld des Startmenüs die "Erweiterten Systemeinstellungen" aufrufen.
- Dort im Bereich "Leistung" auf "Einstellungen" klicken.
- Zur Reiterkarte "Erweitert" wechseln.
- Bei "virtueller Arbeitsspeicher" auf "Ändern" klicken.
- "Benutzerdefinierte Größe" anklicken.
- "Anfangsgröße" und "Maximale Größe" auf den gleichen zuvor errechneten Wert setzen. Zum Beispiel 4096 MB für 4 GB.
- Alle Fenster mit OK schließen und den PC neu starten.
- Anschließend empfiehlt sich eine Defragmentierung der Systemfestplatte.



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