Seit Windows 7 hat die TRIM-Funktion Einzug in unsere PCs erhalten. Dieser ATA-Befehl verbessert die Performance von SSD-Laufwerken, da der Controller Informationen über gelöschte Daten erhält und somit die betroffenen Blöcke als ungültig markieren kann. Durch dieses Verfahren werden Schreibzugriffe eingespart und somit die Lebensdauer von SSDs verlängert.
Wenn Windows 7 auf eine TRIM fähige SSD installiert wird, ist diese Funktion auch automatisch im Betriebssystem aktiviert. Sollte man aber zum Beispiel nachträglich auf eine SSD umsteigen, und Windows von einer herkömmlichen Festplatte clonen, kann es notwendig sein, den TRIM-Befehl im System zu aktivieren.
Quelle:TRIM ist ein Befehl zur Markierung ungenutzter oder ungültiger Datenblöcke auf Speichermedien zum Zweck der späteren Wiederbeschreibung[1].
Der TRIM-Befehl ermöglicht es einem Betriebssystem, dem Speichermedium Solid State Drive (SSD) mitzuteilen, dass gelöschte oder anderweitig freigewordene Blöcke nicht mehr benutzt werden. Im Normalfall vermerkt das Betriebssystem in den Verwaltungsstrukturen des Dateisystems, dass die entsprechenden Bereiche wieder für neue Daten zur Verfügung stehen; der Controller des Solid State-Laufwerks erhält diese Informationen in der Regel jedoch nicht.
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Möchte man unter Windows 7 überprüfen, ob die TRIM Funktion aktiviert ist, kann man dies mittels folgendem Befehl bewerkstelligen, welcher in einer administrativen Kommandozeile ausgeführt werden muss:
fsutil behavior query disabledeletenotify
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DisableDeleteNotify = 1 (Windows TRIM Funktionen sind deaktiviert)
DisableDeleteNotify = 0 (Windows TRIM Funktionen sind aktiviert)
Der Befehl zum aktivieren der TRIM Funktion lautet:
fsutil behavior set disabledeletenotify 0
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Zum Deaktivieren nutzt man den Befehl:
fsutil behavior set disabledeletenotify 1
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Um die Lebensdauer und die Performance von Solid State Disks (SSD) zu verbessern, sollte die TRIM-Funktion stets aktiviert werden. Ob die TRIM Funktion überhaupt genutzt werden kann, ist nicht nur vom Windows-System abhängig, sondern auch vom Controller des SSD-Laufwerks. Bei älteren Modellen kann ein Firmwareupdate nötig sein.
Diese Funktionalität wird neben Windows 7 auch noch von weiteren Betriebssystemen unterstützt, zum Beispiel von Windows Server 2008 R2 und Linux ab Kernel 2.6.33



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